Ethnische Säuberungen: Syrer fliehen auf russischen Stützpunkt Hmeimim
Unzählige Bewohner der syrischen Küstenregion haben während der anhaltenden Feindseligkeiten Zuflucht auf der russischen Militärbasis Hmeimim gefunden. Wie Fotos und Videos in den sozialen Medien zeigen, werden die Menschen dort mit allem Lebensnotwendigen versorgt. Laut der syrischen Nachrichtenagentur “SANA” soll eine Delegation der islamistischen Regierung am Samstag versucht haben, die Flüchtigen zur Rückkehr zu bewegen.
Seit vergangener Woche scheinen die Säuberungsaktionen radikaler Islamisten gegen Andersgläubige eine neue Stufe erreicht zu haben. Die Massaker an der Bevölkerung sollen mittlerweile über tausend Todesopfer gefordert haben. In der Küstenregion Syriens stellen Alawiten die Bevölkerungsmehrheit. Eine große Minderheit sind dort auch griechisch-orthodoxe und melkitisch griechisch-katholische Menschen.
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