Eskalation in Griechenland nach Demos zum Zugunglück
Tausende nehmen an einem Protest auf dem Syntagma-Platz vor dem griechischen Parlament teil, der den zweiten Jahrestag von Griechenlands schlimmstem Eisenbahnunglück markiert. Im Februar 2023 kam es bei einer Frontalzusammenstoß zwischen einem Güter- und einem Personenverkehrszug – die versehentlich auf demselben Gleis fuhren – zum Tod von 57 Menschen. Die offizielle Aufarbeitung der Katastrophe wurde kritisiert. Öffentliche Empörung richtet sich gegen Verzögerungen in der Untersuchung und Vorwürfe einer Vertuschung, die die Regierung vehement bestreitet.
Einige behaupten, der Güterzug habe gefährliche Chemikalien transportiert, die in Brand geraten seien und ein intensives Feuer ausgelöst hätten, das zahlreiche Opfer forderte. Ein lang erwarteter Bericht wurde am Donnerstag veröffentlicht, in dem menschliches Versagen, veraltete Infrastruktur und gravierende systemische Mängel verantwortlich gemacht werden. Ein Generalstreik hat zudem Flüge, Fähren, öffentliche Dienstleistungen und den Wirtschaftsverkehr weitgehend lahmgelegt.
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