ELECTION MEDDLING HUNGA 100224
Mit dem “Gesetz zum Schutz der Souveränität” wollte sich Ungarn vor ausländischer Einmischung schützen, nachdem Budapest Washington Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Staates vorgeworfen hatte. Das Gesetz sieht unter anderem vor, die Finanzierung von Parteien und politischen Organisationen aus dem Ausland zu unterbinden. Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó wirft Washington vor, die Opposition in seinem Land zu steuern.
Die EU-Kommission hat nun entschieden, dass Ungarn damit gegen EU-Recht verstößt und ein Verfahren gegen das Land eingeleitet. Das Gesetz zur Verteidigung der nationalen Souveränität verstößt nach Ansicht der Kommission gegen die Meinungs- und Vereinigungsfreiheit.
Laut dem ungarischen Politikanalysten George Szamuely wird Ungarn sowohl von der EU als auch von Washington unter Druck gesetzt, weil es wagt, einen unabhängigen Weg zu gehen.
Mehr von RT Deutsch
Zum Kanal →
Trump lobt Iran-Deal als Erfolg für Märkte – Teheran sieht sich im Vorteil
Massiver ukrainischer Drohnenangriff auf Russland – mehrere Zivilisten verletzt
VW drosselt Produktion in Osnabrück und prüft Einstieg ins Rüstungsgeschäft
35 Jahre Russland-ASEAN: Gipfel in Kasan bringt neue Abkommen
Zu teuer: Lokale in Mexiko verzichten aus Protest auf Public Viewing