“Einsatz hybrider Mittel durch Russland” – BND-Präsident bringt NATO-Bündnisfall ins Spiel
Am 14. Oktober hat das Parlamentarische Kontrollgremium des Bundestages die Präsidenten der Nachrichtendienste des Bundes befragt. Erwartungsgemäß zeichnete der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND) Dr. Bruno Kahl das Bild finsterer Bedrohungen durch Russland.
“Der Kreml sieht die Bundesrepublik Deutschland als Gegner”, so Kahl. Deutschland stehe in einer direkten Auseinandersetzung mit Russland, da Putin die “Feinderklärung” längst vorgenommen habe.
Kahl behauptete, “Anzahl und Qualität” von Cyberangriffen staatlicher russischer Akteure und ihrer Proxys seien “dramatisch angestiegen”. Er fügte hinzu: “Mit dem umfassenden Einsatz hybrider Methoden und Mittel durch Russland steigt auch das Risiko, dass sich irgendwann die Frage eines NATO-Bündnisfalls stellen könnte.”
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