Debatte über antragsloses Kindergeld: “Hetze gegen Männer” und “Familienspaltung”
Am Freitag fand im Deutschen Bundestag eine Debatte über den Gesetzesentwurf der Regierungskoalition (SPD, CDU) zum sogenannten “antragslosen Kindergeld” statt. Laut Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) ermögliche dies eine Entbürokratisierung, was die Zahlung beschleunigen und vereinfachen soll.
Andere Fraktionen, besonders die Linken und die Grünen, kritisierten die Pläne als kosmetisch und weit unter dem, was der deutsche Staat eigentlich leisten müsste oder könnte.
Die Co-Parteivorsitzende der Grünen, Franziska Brantner, äußerte den Eindruck, dass der durchschnittliche Mann in der Bundesrepublik die jetzige Familienpolitik am meisten ausschlachte – entgegen den Bedürfnissen der Frau. Die Antwort aus den Reihen der AfD ließ nicht lange auf sich warten. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Reichardt warf den Grünen “Hetze gegen Männer” und “Familienspaltung” vor, die mit dem so wichtigen Thema der Entbürokratisierung des Kindergeldes für deutsche Familien kaum etwas zu tun haben sollte.
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