Damaskus: Baerbock schüttelt sich selbst die Hand
Die unangekündigte Reise der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock nach Syrien sorgt für Schlagzeilen: Der neue Machthaber Syriens hat Baerbock den Handschlag verweigert! Doch die “kleine Geste”, die der “Islamist Ahmed al-Scharaa” stattdessen gemacht hat, “kann bereits als Höflichkeit aufgefasst werden”, kommentieren deutsche Medien die Aufnahmen von dem Vorfall am Freitag in Damaskus.
Und Baerbock selbst, die den Freiheitsgrad eines Landes an den Frauenrechten misst, gab bekannt, dass die EU Syrien unterstützen wird, aber nicht Geldgeber neuer islamistischer Strukturen sein werde. Ihre Reise nach Damaskus sei “unser europäisches Angebot, dabei mitzuhelfen, dass das neue, zukünftige Kapitel Syriens ein friedliches und freies wird”.
Nur gut, dass Phoenix den Zuschauern wenigstens die englische Zusammenfassung von Baerbocks Tag “erspart” hat. Aufnahmen von Baschar al-Assad nach zu urteilen, hätte dieser Baerbock wahrscheinlich die Hand gereicht – und wenn nicht, dann nicht bloß, weil sie eine Frau ist.
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