China fordert internationale Untersuchung des Anschlags auf Nord-Stream-Pipelines
Der UN-Sicherheitsrat trat am 26. April zusammen, und einer der Tagesordnungspunkte war die Untersuchung der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines. Larry Johnson, ein politischer Beobachter und ehemaliger CIA-Analyst, der als Sonderberichterstatter eingeladen wurde, deutete unmissverständlich an, dass offensichtlich einer der großen Staaten in den Vorfall verwickelt war: “Meine heutige Botschaft an Sie ist einfach: Folgen Sie dem Geld. Fragen Sie auch: Cui bono – wer profitiert davon?”
Der Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen Wassili Nebensja bezeichnete in seiner Rede den derzeitigen Verlauf der Ermittlungen als “absurdes Theater”, dem zuzusehen selbst US-Bürger schon überdrüssig sind.
Der UN-Botschafter Chinas Geng Shuang sprach seinerseits davon, die gegenwärtige Situation lege nahe, “dass sich hinter dem Widerstand gegen eine internationale Untersuchung eine versteckte Absicht verbirgt, während man gleichzeitig die mögliche Vertuschung und den Verlust zahlreicher zwingender Beweise beklagt”. Er bekräftige die Forderung nach einer internationalen Untersuchung des Terroranschlags auf die Gaspipelines unter Leitung der Vereinten Nationen.
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