Bundeswehrkommandeur: “Brauchen Plan, um 800.000 Soldaten durch Deutschland nach Osten zu verlegen”
Das Symposium “Krieg und Frieden auf See”, das Mitte Mai in Hamburg stattfand, sorgt derzeit für Aufsehen in den sozialen Medien. In seinem Vortrag zeichnete Kapitän zur See Kurt Leonards, Kommandeur des Landeskommandos Hamburg der Bundeswehr, ein düsteres Lagebild für Deutschland und Europa.
Er sprach offen über Vorbereitungen für die Aufnahme und Verteilung Tausender russischer Kriegsgefangener. Zudem forderte er eine deutlich stärkere gesamtstaatliche Abschreckungsfähigkeit, um Russland von einem Angriff abzuhalten.
Ein NDR-Beitrag zu dem Forum am Pfingstsonntag ließ den hochrangigen Marineoffizier wieder zu Wort kommen. Darin warnte er, dass seine Kaserne bereits Ziel russischer Drohnen gewesen sei. Für den Bündnisfall brauche Deutschland laut Leonards einen präzisen Plan, um rund 800.000 NATO-Soldaten schnell durch das eigene Territorium nach Osten zu verlegen.
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