Blackout in Spanien: “Ein katastrophaler Tag” – Erneuerbare Energien Schuld am Kollaps?
Nach dem großen Stromausfall kehrt das Leben auf der iberischen Halbinsel langsam zur Normalität zurück. Die Stromversorgung ist fast vollständig wiederhergestellt. Der von dem spanischen Premierminister Pedro Sánchez verhängte Ausnahmezustand wurde aufgehoben.
Ein massiver Blackout hat am Montag Millionen Menschen in Spanien und Portugal von der Stromversorgung abgeschnitten. Alle elektrischen und digitalen Systeme waren lahmgelegt, und das öffentliche Leben wurde erheblich gestört. Auch die an Spanien angrenzenden Regionen Frankreichs waren von dem Stromausfall betroffen, da ihre Stromnetze direkt mit Spanien verbunden sind. Am härtesten traf der Stromausfall den Zugverkehr. Laut Medienberichten war er am Dienstag trotz weitgehender Wiederherstellung der Stromversorgung wegen instabiler Stromverhältnisse immer noch unterbrochen.
Die gesamte iberische Halbinsel erlebte damit den größten Stromausfall ihrer Geschichte. Nach offiziellen spanischen Angaben wurde der Stromausfall durch einen plötzlichen Frequenzabfall aufgrund eines “atmosphärischen Phänomens” verursacht. Erst am 16. April 2025 hatte Spanien verkündet, dass erstmals 100 Prozent des Strombedarfs durch “erneuerbare Energien” gedeckt wurden.
Inzwischen wurde der Verdacht eines Cyberangriffs in die Diskussion eingebracht. Die spanischen Behörden schließen dies jedoch aus.
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