ARD-Serie geht nach hinten los
Die neue ARD-Serie spielt im dystopischen Arcadia nach einer globalen Naturkatastrophe. Gedacht war wohl eine woke Warnung gegen Klimawandel, gegen Rechts, gegen Demokratiefeinde. Geworden ist eine bitter-böse Parodie des gegenwärtigen Politsystems mit seinen zentralen Narrativen. Selten geht eine Filmidee dermaßen nach hinten los. Wenn man ausschließt, dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland dem System, von dem sie selbst ein Teil sind, einen Mittelfinger zeigen wollten. Und ihm bewusst eine schillernde Karikatur einer Scheindemokratie, verkappt als eine Near-Future-Vision, vor die Nase hielten.
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