ARD-Berichterstattung über Corona-Demos: “Man fragte so lange, bis man die Spinner fand”
Am 27. Juli hat in Potsdam eine Podiumsdiskussion über die Zukunft der Medien stattgefunden. Der ehemalige langjährige ARD-Korrespondent Frank Wahlig, der seit 2018 nicht mehr im ARD-Hauptstadtstudio tätig ist und heute für das alternative Medium Kontrafunk arbeitet, sprach dabei auch das Framing der Corona-Demos an.
Frank Wahlig gab an, dass die ARD bei der Berichterstattung über eine groß angelegte Corona-Demonstration in Berlin-Mitte von 30.000 Teilnehmern sprach, obwohl es offensichtlich viel mehr waren. Laut ihm vielleicht sogar zehnmal so viele. Man habe zudem die Volontäre gezielt nach den “Spinnern” unter den Teilnehmern suchen lassen und so lange Interviews abgehalten, bis man das passende Bild der Demonstranten hatte.
“So kriegen die Leute, die die Tagesschau gucken, einen bestimmten Eindruck. Das ist Absicht, und das ist Handwerk, wenn man so will”, ergänzte Wahlig.
Mehr von RT Deutsch
Zum Kanal →
Venezuela nach Erdbebenkatastrophe: Hunderte Tote, Tausende Verletzte
Schockierende Bluttat in Spanien: Algerier attackiert Senegalesen mit Hammer
“Wir haben uns nicht am Konflikt in Iran beteiligt” – Meloni widerspricht NATO-Generalsekretär
Gefangenenaustausch: 160 russische Soldaten kehren heim
Schweden: Atomkraft? Ja, bitte! – Stockholm plant Bau neuer Reaktoren Schweden treibt den Ausbau seiner Kernenergie weiter