80 Jahre Konferenz in Jalta: Ausstellung in Moskau eröffnet
Im Museum des Sieges in Moskau wurde am Dienstag eine Ausstellung zum 80. Jahrestag der Jalta-Konferenz eröffnet.
Die Schau umfasst mehr als 150 Exponate, darunter Kopien freigegebener Dokumente des sowjetischen Militärgeheimdienstes GRU. Diese beleuchten unter anderem die Aktivitäten antisowjetischer Gruppen im US-Außenministerium sowie Meinungsverschiedenheiten zwischen der UdSSR und den USA über die Nachkriegsordnung Deutschlands. Ein weiteres Highlight ist ein Brief an General George Marshall, der die Zusammenarbeit der beiden Länder thematisiert.
Die Konferenz in Jalta, die vom 4. bis 11. Februar 1945 stattfand, war ein entscheidendes politisches Ereignis am Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Staats- und Regierungschefs der UdSSR, der USA und Großbritanniens – Josef Stalin, Franklin Roosevelt und Winston Churchill – berieten über die Zukunft Europas und die neuen Grenzen der Nachkriegszeit.
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