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Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Föderationsrates, Konstantin Kossatschjow, hat Berichte über einen möglichen Austritt Armeniens aus der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) und der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) als “unkorrekt” zurückgewiesen. Zuvor hatte der armenische Parlamentssprecher Alen Simonjan angedeutet, dass das Land diese Bündnisse im Falle einer Erhöhung der russischen Gaspreise verlassen könnte.
Kossatschjow betonte, dass Armenien derzeit von erheblichen Preisvorteilen profitiere: Während die Gaspreise in Europa auf über 600$ pro 1000 Kubikmeter gestiegen seien, liefert Russland Gas an Armenien für lediglich 177,50$. Dieser Preis sei ein wesentlicher Faktor für die soziale und politische Stabilität des Landes. Simonjan bezeichnete die jüngsten Gespräche zwischen Präsident Putin und Premierminister Paschinjan schließlich als konstruktiven Arbeitsdialog und versicherte, dass Armenien keine feindseligen Schritte gegen Russland plane.
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Streit um Gaskosten: Russland bezeichnet Spekulationen über OVKS-Austritt Armeniens als unkorrekt
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