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Nachdem die Plagiatsaffäre um Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt im Mai mit einem AfD-Gutachten in die nächste Runde ging, sind nun auch Indizien für exzessive KI-Nutzung bei Artikeln und Reden Voigts aufgetaucht.
Kürzlich hat die Recherche-Plattform “Frag den Staat” mit Belegen fundiert gezeigt, dass Voigt “einen Zeitungsbeitrag mit KI schreiben ließ.”
Doch auch für “seine großen Auftritte bei NS-Gedenken, Neujahrsansprachen oder Trauerreden” sollen Sprachprogramme zum Einsatz gekommen sein. Gegensätze und dreigliedrige Aufzählungen seien rhetorische Stilmittel, die häufig von KIs wie ChatGPT genutzt würden und in Voigts Texten verdächtig oft auftauchten.
Zu seiner Rechtfertigung erklärte Voigt, dass seine KI-Nutzung “ein Qualitätsbeweis für moderne Thüringer Politik” sei.
Vor allem seine Weimarer Rede vom 6. April 2025, die dem “Gedenkakt zum 80. Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald” gewidmet war, wurde analysiert.
“Denn wenn unklar ist, welche Aussagen eines Politikers tatsächlich von ihm stammen und welche von einer Maschine generiert wurden, verschwimmen auch ethische Grenzen”, so das Schlusswort des Rechercheteams von “Frag den Staat”.
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KI-generierte Betroffenheit: Thüringens Ministerpräsident ließ Holocaust-Rede maschinell erstellen
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