Waffenruhe ohne Wirkung: Mindestens 32 Tote bei israelischen Angriffen im Libanon
Nicht einmal einen Tag nach Inkrafttreten der vereinbarten Feuerpause setzt Israel seine Angriffe im Südlibanon unvermindert fort. Nach Berichten von Al Jazeera unter Berufung auf libanesische Sicherheits- und Sanitätskreise wurden seit dem Tagesanbruch am 20. Juni 2026 mindestens 32 Menschen getötet.
Die verheerenden Luftschläge trafen vor allem Wohngebiete in der Region Nabatäa sowie Küstendörfer nahe Tyros. Unter den Opfern befinden sich zahlreiche Zivilisten, darunter auch Kinder. Der libanesische Zivilschutz spricht von massiven Zerstörungen an der Infrastruktur und befürchtet weitere Opfer unter den Trümmern.
Während die Hisbollah betont, sich formell an die Vereinbarungen zu halten und lediglich auf israelische Truppenbewegungen reagiert zu haben, rechtfertigt die israelische Militärführung die Einsätze als notwendige Verteidigung gegen anhaltende Bedrohungen. Anwohner berichten, dass vor Ort nichts von einer Waffenruhe zu spüren sei.
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