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Der russische Präsident Wladimir Putin hat die neuen EU-Sanktionen gegen Russland kommentiert und betont, die heimische Energiewirtschaft sei trotz der Strafmaßnahmen “sicher und stabil”. Hintergrund ist das 19. EU-Sanktionspaket, das unter anderem ein Importverbot für russisches Flüssiggas, neue Beschränkungen für Banken sowie Sanktionen gegen über 100 Tankschiffe umfasst.
Mehrere europäische Politiker äußerten Zweifel an der Wirksamkeit der Maßnahmen. Sie warnen, die Sanktionen schadeten vor allem der europäischen Wirtschaft. Auch Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa erklärte, die Strafmaßnahmen träfen “in erster Linie die EU selbst”.
In Deutschland kritisierte die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht das Embargo und warnte vor weiter steigenden Gaspreisen. Ähnlich äußerte sich der AfD-Abgeordnete Steffen Kotré im Interview mit RT DE, der die Sanktionspolitik als “wirtschaftlich schädlich und wirkungslos” bezeichnete.
Auch China reagierte mit scharfer Kritik auf die Einbeziehung chinesischer Unternehmen in das neue EU-Sanktionspaket und reichte eine offizielle Beschwerde ein. Die frühere österreichische Außenministerin Karin Kneissl sprach gegenüber RT DE von “reiner Symbolpolitik”, die Russland bislang nicht geschwächt, sondern eher zu wirtschaftlicher Anpassung gezwungen habe.
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Russland reagiert auf 19. EU-Sanktionspaket – Europa schadet sich selbst
Russland reagiert auf 19. EU-Sanktionspaket – Europa schadet sich selbst
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