Jeffrey Sachs: US-Außenpolitik bleibt immer gleich aggressiv
US-Ökonom Jeffrey Sachs erläutert in einem am 19. Juli 2026 veröffentlichten Interview mit Glenn Diesen, warum die USA gegenüber Russland seit der Präsidentschaft Bill Clintons eine durchgehend aggressive Außenpolitik verfolgt haben. Diese Linie setzte sich unter Barack Obama und Joe Biden fort und besteht laut Sachs auch in der zweiten Amtszeit Donald Trumps.
“Mit anderen Worten: Trotz aller Ankündigungen, den [Ukraine-]Krieg mit einem Telefonat oder dem Gipfeltreffen in Anchorage im vergangenen Jahr zu beenden, ist Trump hinter den Kulissen nie von der Kriegsstrategie abgerückt”, so Sachs.
Außerdem verweist Sachs auf einflussreiche US-Strategen wie Zbigniew Brzeziński. Diese hätten bereits in den 1990er-Jahren davor gewarnt, dass ein Bündnis zwischen China, Russland und Iran die US-Vorherrschaft in Eurasien gefährden würde. Ausgerechnet diese drei Staaten habe “Amerika durch eine dumme Strategie zusammengetrieben”, meint Sachs.
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