Mit gezogener Waffe: Polizei verhindert Protestaktion vor Rheinmetall-Werk in Berlin
Aktivisten der Gruppe “Peacefully Against Genocide” haben am Freitagmorgen versucht, die Zufahrt zur Munitionsfabrik von Rheinmetall im Berliner Stadtteil Wedding zu blockieren. Die Protestaktion sollte sich gegen die geplante Munitionsproduktion sowie gegen Waffenlieferungen an Israel richten. Dafür wurde ein angemieteter Transporter verwendet – doch die Polizei stoppte das Fahrzeug noch vor Beginn der Blockade.
Auf einem im Internet verbreiteten Video ist zu sehen, wie ein Beamter die Insassen mit gezogener Dienstwaffe zum Aussteigen auffordert. Die Berliner Polizei bestätigte der “Berliner Morgenpost” den Einsatz, machte zunächst jedoch keine Angaben zu den Gründen für die vorgehaltene Pistole.
Die Protestgruppe kündigte weitere Aktionen gegen den Rüstungskonzern Rheinmetall an. Demnach wollen die Aktivisten gemeinsam mit anderen Bündnissen im Juli erneut gegen die Munitionsproduktion in Berlin-Wedding demonstrieren.
Mehr zum Thema: https://de-rtnews.com/kurzclips/video/276743-berlin-a..
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