Schweres Zugunglück bei Jakarta: Fernzug rast in stehenden Pendlerzug
Bei einem schweren Zugunglück in der Nähe der indonesischen Hauptstadt Jakarta sind am Montagabend zwei Züge zusammengestoßen. Ein Fernzug raste dabei mit hoher Geschwindigkeit in das Heck eines stehenden Pendlerzugs.
Mindestens 14 Menschen kamen nach vorläufigen Angaben ums Leben, über 80 Personen wurden verletzt. Die Wucht des Aufpralls war so gewaltig, dass mehrere Waggons entgleisten und sich ineinanderschoben, was die Rettungsarbeiten vor Ort massiv erschwerte.
Nach aktuellen Erkenntnissen wurde das Unglück durch eine fatale Kettenreaktion ausgelöst: Ursprünglich war ein erster Pendlerzug an einem Bahnübergang mit einem Taxi kollidiert und kam zum Stehen. Ein nachfolgender Pendlerzug musste daraufhin einen Nothalt einleiten. Während dieser zweite Zug auf der Strecke wartete, prallte der herannahende Fernzug auf sein Ende.
Gegenstand der Ermittlungen ist nun, warum der Fernzug trotz des vorangegangenen Unfalls keine Warnsignale erhielt. Im Mittelpunkt stehen dabei ein mögliches Versagen der automatischen Signalanlage sowie Kommunikationsfehler zwischen der Leitstelle und dem Lokführer.
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