“April, April, der macht, was er will” – Oder: Moskau am 87. Februar 2026
Nach einem Rekordwinter in mehrfacher Hinsicht heißt es in Moskau und Umgebung “April, April, der macht, was er will.”
In der Nacht vom 26. auf den 27. April fiel etwa die Hälfte der monatlichen Niederschlagsnorm – und zwar in Form von Schnee. Um zehn Uhr morgens Ortszeit betrug die Schneedecke ganze zwölf Zentimeter, zwei Zentimeter mehr als beim bisherigen Rekord 1971.
Doch nicht nur der Schnee macht den Menschen zu schaffen: Den Kälteeinbruch begleiten Windböen mit bis zu 23 Metern pro Sekunde. Umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste beschädigten Stromleitungen und sorgten in Dutzenden Orten im Moskauer Umland für Stromausfälle.
Meteorologen zufolge wird sich diese Wetterlage in Moskau und Umgebung noch weitere zwei Tage lang halten.
Der in der Überschrift genannte 87. Februar bezieht sich auf einen in Russland gängigen Scherz, wonach der Februar (und somit der Winter) nie aufgehört hat und die Tage in März und April einfach als Februartage gezählt werden.
Mehr dazu auf unserer Webseite: https://rtde.press/russland/278321-sommer-ausgebroche..
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