Selenskijs Drohung gegen Orbán “skandalös” – Vance kritisiert Einflussnahme auf Wahlen
US-Vizepräsident JD Vance hat am Mittwoch bei einer Podiumsdiskussion am Mathias Corvinus Collegium (MCC) in Budapest die Einmischung Brüssels und Kiews in die ungarischen Wahlen scharf verurteilt. Er zeigte sich dabei fassungslos über Drohungen aus Kiew, bewaffnete Kräfte zur Privatresidenz von Viktor Orbán zu schicken. Vance nannte dies “völlig skandalös” und betonte, dass ein Staatsoberhaupt den Regierungschef eines Partnerlandes niemals derart bedrohen dürfe. Es sei absurd, solche Einschüchterungsversuche und die wirtschaftliche Erpressung durch Brüssel nicht als illegitime Einmischung zu werten.
Vance kritisierte insbesondere die fortlaufende Blockade von EU-Milliarden sowie die Sabotage der Druschba-Pipeline als Versuche, die Wähler unter Druck zu setzen. Er prangerte eine Doppelmoral an: Während im US-Wahlkampf bereits Online-Werbung, die vermeintlich von der russischen Regierung bezahlt wurde, als Skandal galt, werde gegen Ungarn ein massiver Wirtschaftskrieg geführt.
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