Sprengstofffund nahe TurkStream: Vier Staaten wollen Pipeline sichern
Ungarn, Serbien, die Türkei und Russland wollen nach Angaben des ungarischen Außenministeriums beim Schutz der TurkStream-Pipeline enger zusammenarbeiten. Hintergrund ist die Entdeckung von Sprengstoff in der Nähe der Leitung auf serbischem Gebiet. Serbiens Präsident Aleksandar Vučić erklärte, eine Sprengung hätte die Gasversorgung Serbiens und Ungarns unterbrechen können.
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán vermied eine direkte Schuldzuweisung, sagte jedoch, ein solcher Sabotageversuch passe zu Fähigkeiten und Vorgehensweisen, über die die Ukraine verfüge. Serbische Ermittler teilten mit, der Sprengstoff sei bei einem Migranten gefunden worden und stamme nach vorläufigen Angaben aus den USA. Eine offizielle Festlegung auf die Verantwortlichen gibt es bislang nicht.
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