Bundesweite Apotheken-Proteste: Warnung vor Versorgungsproblemen und weiterer Schließungswelle
In mehreren deutschen Städten haben Apotheker gegen aus ihrer Sicht unzureichende Finanzierung und steigende Betriebskosten protestiert. Nach Angaben der Organisatoren beteiligten sich bundesweit Zehntausende Beschäftigte an den Demonstrationen in Berlin, München, Düsseldorf und Hannover. Die Branche fordert vor allem eine Anhebung des seit 13 Jahren unveränderten Fixhonorars für verschreibungspflichtige Medikamente.
Die Apothekerverbände warnen, die anhaltende Unterfinanzierung gefährde die flächendeckende Arzneimittelversorgung. Es drohe ein weiteres “Apothekensterben”: Nach ihren Angaben stehen im laufenden Jahr 62 Neueröffnungen bereits 502 Schließungen gegenüber. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen weist die Kritik zurück und verweist auf gestiegene Gesamtvergütungen seit 2013.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 24. März 2026]
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