“Rasierklingen in der Harnröhre” – Bundespolizist über Tricks der Abschiebepflichtigen
Ein erfahrener Bundespolizist, der seit über zehn Jahren Abschiebeflüge begleitet, gewährt im NIUS-Interview einen schonungslosen Blick hinter die Kulissen.
Patrick – aus Anonymitätsgründen nur mit Vornamen genannt, Stimme und Gesicht im Video verfremdet – beschreibt extreme Selbstverletzungen bei den Abschiebepflichtigen. So führen sich einige beispielsweise einen mit Rasierklingenfragmenten präparierten Faden in die Harnröhre ein, um während des Flugs massiven Blutverlust zu provozieren und die Maschine zur Notlandung zu zwingen. Gewalteskalationen bei Bagatellstreitigkeiten, brutale Angriffe und eine hohe Gewaltbereitschaft prägen seinen Alltag.
Der Beamte widerspricht dem medial verbreiteten Bild “gut integrierter Familien” unter den Abschiebepflichtigen: Solche Fälle seien absolute Ausnahmen. “Der größte Teil, dem wir fliegen, sind halt wirklich Leute, die wir hier einfach nicht haben wollen”, resümiert der Polizist.
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