Gift aus der Luft: Libanon erhebt schwere Vorwürfe gegen Israel
Die libanesische Regierung wirft Israel vor, über dem Südlibanon krebserregende Herbizide aus Flugzeugen versprüht zu haben; Menschenrechtler sprechen von einem möglichen Kriegsverbrechen. Vor Ort erfuhr RT-Korrespondent Steve Sweeney Details zu den Vorwürfen und ihren Folgen: Erste Laboranalysen deuten auf Glyphosat hin, ein in mehreren Ländern verbotenes Herbizid, das laut WHO das Krebsrisiko erhöhen kann. Die Substanz soll in hohen Konzentrationen über landwirtschaftlichen Flächen entlang der Grenze ausgebracht worden sein und bedroht Ernten, Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität und die Rückkehr der Bevölkerung in eine ohnehin vom Krieg gezeichnete Region. Die Vereinten Nationen schalteten sich ein; libanesische Behörden und Gemeinden warnen vor langfristigen Umweltschäden und sehen in der gezielten Zerstörung von Agrarflächen einen Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 9. Februar 2026]
Mehr auf unserer Webseite: https://rtde.org/
Mehr von RT Deutsch
Zum Kanal →
ASEAN-Treffen: Lawrow kündigt Gespräch mit Rubio an
Schlagabtausch zwischen Iran und USA hält an – Kritik wächst auch im US-Senat
Bericht dokumentiert ukrainische Kriegsverbrechen in Konstantinowka
“Kriegsverbrecher, haut ab!” – Proteste gegen Rubio und geplante US-Tech-Zone auf den Philippinen
Regierung erwägt Ausnahmen von der Schuldenbremse für weitere Ukraine-Hilfen