Arktis, NATO, Grönland: Kanzlerrede in Davos sorgt für Widerspruch
In seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos warnte Bundeskanzler Friedrich Merz vor einer angeblich von Russland ausgehenden Bedrohung in der Arktis und sagte Deutschlands Solidarität mit Grönland, Dänemark und dem NATO-Norden zu. Während Merz eine stärkere sicherheitspolitische Rolle Deutschlands betonte, verwies US-Vizepräsident Donald Trump bereits auf eine grundsätzliche Einigung mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte zur Arktis-Frage – ein bilaterales Treffen mit Merz fand hingegen nicht statt. Moskau wies die deutsche Rhetorik zurück: Präsident Wladimir Putin erklärte, Russland habe keinerlei Interesse an Grönland. Im Video kritisiert der Kölner Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Harald Weyel die Aussagen des Kanzlers als überzogen und wertet sie als innen- wie außenpolitisches Ablenkungsmanöver ohne reale Wirkung.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 22. Januar 2026]
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