Orbán sieht Aufstand in der EU kommen: “Die Menschen lassen sich nicht ruinieren”
Bei einer internationalen Pressekonferenz zum Jahresbeginn in Budapest hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán scharfe Kritik an der EU-Politik geäußert. Die Sitzungen des Europäischen Rates hätten sich demnach zu “Kriegsräten” gewandelt, in denen nur noch über einen Sieg im Ukraine-Krieg diskutiert werde.
Besonders kritisch äußerte sich Orbán zu den jüngst genannten ukrainischen Bedarfen: Kiew habe 800 Milliarden Euro für die nächsten zehn Jahre gefordert. Wer das finanziere, “ruiniere sein eigenes Volk”, warnte er angesichts der angeschlagenen europäischen Wirtschaft.
Der Politiker sieht wachsende soziale Bewegungen gegen die “kriegstreiberische Elite” in Europa und erwartet, dass immer mehr Länder seine Friedenslinie unterstützen werden.
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