Sacharowa: Machthaber der BRD wählten Kolonisierung der DDR statt Vereinigung
“Anstatt ein gespaltenes Volk zu vereinen, wählten die damaligen westdeutschen Machthaber den Weg der Kolonisierung der ehemaligen DDR.” Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, thematisierte in ihrer Presseansprache unter anderem den “Tag der Deutschen Einheit”, der sich am heutigen Freitag zum 35. Mal jährt.
Sie unterstreicht dabei, dass “Deutschland nach dem Ende des Kalten Krieges seine Einheit vor allem dank der festen, prinzipiellen Haltung unseres Landes wiedererlangen” konnte, und erinnert daran, dass die Sowjetunion von Anfang an entschieden gegen die deutsche Teilung war. Eine Tatsache, die heute in Deutschland niemand mehr wisse, weil andere Narrative lanciert werden.
“Paradoxerweise waren die BRD und die DDR, jeweils für sich genommen, in ihren Entscheidungen weitaus unabhängiger als das heutige, sogenannte wiedervereinigte Deutschland. Der BRD fehlt sogar noch immer eine vollwertige Verfassung. Auch hat Deutschland es in den letzten 35 Jahren im Großen und Ganzen nicht geschafft, seine Vereinigung zu realisieren. Es bleibt ein tief gespaltenes Land”, führt Sacharowa weiter aus und belegt dies anhand verschiedener Zahlen aus dem jüngsten “Bericht zum Stand der deutschen Einheit 2024”.
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