Manifest der Zensur
Es war ein Manifest bedingungsloser Meinungsherrschaft und dystopischer Bevormundung, das der EU-Außenbeauftragte Josep Borell im Brüsseler Ballsaal Concért Nóble zum Besten gegeben hat. Vordergründig ging es um die „Bedrohung durch ausländische Informationsmanipulation“ (‚ausländisch‘ ist ein Chiffre für Russland). Doch im Grunde ginge es um den Anspruch des EU-Machtapparats auf die uneingeschränkte digitale Überwachung, Kontrolle der Informationsflüsse und das Deutungsmonopol – nach innen wie nach außen. Mehr über die kognitive Offensive der „Guten“ – in unserem Podcast Dunst der Stunde.
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