Nicht einmal mehr Platz für einen Fluchtweg – AfD-Fraktion kämpft um größeren Fraktionssaal
AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla wollte am Dienstag mit einem demonstrativen Einzug in den Ex-FDP-Saal vor den Kameras der Journalisten beweisen, dass der AfD der Ex-FDP-Saal zu klein sei. Der Reichstag gehöre dem Land und den Leuten, nicht den Parteien, sagte der AfD-Politiker und forderte die SPD auf, Platz zu machen.
Eine Entscheidung darüber, so erklärte der parlamentarische Geschäftsführer der AfD, Bernd Baumann, am Dienstag gegenüber Reportern, soll noch in dieser Woche fallen. Anhand von Grafiken zeigte der AfD-Politiker dabei, wie die SPD-Abgeordneten in ihrem jetzigen Sitzungssaal knapp vier Quadratmeter Platz haben, während den AfD-Abgeordneten im ehemaligen FDP-Saal nur 1,7 Quadratmeter zur Verfügung stehen.
Die SPD argumentiert, sie brauche als Regierungsfraktion mehr Platz und die direkte Nähe zu ihrem Koalitionspartner CDU/CSU.
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