Reuters-Journalist durch israelischen Beschuss im Südlibanon getötet – Sechs weitere Reporter verletzt
Ein israelisches Geschoss ist am Freitag in eine Gruppe internationaler Journalisten im Südlibanon eingeschlagen. Dabei wurde ein Kameramann der Nachrichtenagentur Reuters getötet und zwei weitere Mitarbeiter verletzt. Auch der katarische Fernsehsender Al Jazeera sowie die französische Agentur Agence France-Presse beklagen je zwei verwundete Journalisten. Die Opfer wurden in ein Krankenhaus in Burj al-Shemali gebracht.
Der Beschuss erfolgte während eines Feuergefechts entlang der Grenze zwischen israelischen Truppen und der Hisbollah. Die israelische Armee hat erklärt, dass ihr der Vorfall im Süden des Libanon bekannt sei und nun untersucht werde. Nach Angaben des Komitees zum Schutz von Journalisten (CPJ) sind bislang insgesamt bereits mindestens elf Journalisten getötet worden.
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