Lukaschenko prangert Scheinheiligkeit westlicher “Klimaschützer” an
Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko sagte am Dienstag beim UN-Klimagipfel in Baku, die Wirksamkeit der Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft in diesem Bereich sei unzureichend. “Wir haben hier viel darüber gesprochen, wer wie viel für die Verbesserung des Klimas beigetragen hat, aber ich vergleiche die Zeit seit unserem letzten Gipfel. Es ist nur noch schlimmer geworden (…) Es gibt insgesamt über 50 Konflikte auf der Welt, die das Klima auf unserem Planeten brutal beeinflussen.”
Zudem betonte Lukaschenko, die Veranstaltung werde von Ländern sabotiert, die an einer Verbesserung des Klimas interessiert seien.
“Das wird auch nach den Präsidentschaftswahlen in den USA so sein. Es stellt sich die Frage: Wie effektiv sind wir bei solchen Gipfeltreffen? Es gab eine Zeit, da hat sich der französische Präsident [Emmanuel Macron] für das Pariser Abkommen eingesetzt. Wo ist dieser Präsident heute? Ist das nicht mehr relevant? Das ist die Effizienz – unsere Arbeit”, so das weißrussische Staatsoberhaupt.
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