Ölpreisdeckel der EU- und G7-Länder einfach ignoriert: Russland verkauft sein Öl teurer
Die “Preisobergrenze” für russisches Öl habe sich als unwirksam erwiesen, sagte der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Nowak vor Journalisten. Ihm zufolge wird russisches Öl jetzt zu Marktpreisen gehandelt, die über dem von den G7 und der Europäischen Union festgelegten Niveau von 60 USD pro Barrel liegen.
“Heute können wir feststellen, dass die Preise für Brent-Öl gestiegen sind, der Rabatt gesunken ist und unsere Produkte zu Marktpreisen über der Preisobergrenze verkauft werden. (…) Das Schlimmste ist, dass sie einen Präzedenzfall schaffen, der in Zukunft nicht nur gegen russische Energieressourcen, sondern auch gegen andere Länder und andere Produkte verwendet werden könnte. Ich hoffe, dass sich nun alle davon überzeugen konnten, dass dieses ausgedachte Instrument einfach unwirksam ist und dass dadurch hauptsächlich der Endverbraucher leidet”, sagte Nowak.
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