“Chinesischer Botschafter einbestellt” – Bundesregierung macht China für Cyberangriff verantwortlich
Ein mutmaßlicher Cyberangriff auf das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) aus dem Jahr 2021 sorgt für Aufregung im Bundesinnenministerium unter Nancy Faeser. Nachdem zunächst nur Verdachtsmomente bestanden hätten, bestätigen deutsche Behörden nun, dass “chinesische staatliche Akteure” hinter dem Angriff stehen sollen.
Laut einer Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) vom Mittwoch hätten die Nachrichtendienste diese Erkenntnisse gewonnen. Das Auswärtige Amt hat deshalb den chinesischen Botschafter in Deutschland einbestellt – zum ersten Mal seit 1989. Die Angreifer hätten es auf sensible Daten des in Frankfurt am Main ansässigen BKG abgesehen gehabt, sie seien jedoch erfolgreich aus den Systemen verdrängt worden, so Maximilian Kall, der Sprecher des Bundesinnenministeriums auf der Bundespressekonferenz.
Der Vorfall verdeutliche erneut die Verwundbarkeit kritischer Infrastrukturen und unterstreiche die Notwendigkeit, die Cybersicherheitsmaßnahmen zu verstärken, wie Bundesinnenministerin Nancy Faeser in der Pressemitteilung weiter zitiert wird.
Mehr auf unserer Webseite: https://freedert.online/aktuell
Mehr von RT Deutsch
Zum Kanal →
ASEAN-Treffen: Lawrow kündigt Gespräch mit Rubio an
Schlagabtausch zwischen Iran und USA hält an – Kritik wächst auch im US-Senat
Bericht dokumentiert ukrainische Kriegsverbrechen in Konstantinowka
“Kriegsverbrecher, haut ab!” – Proteste gegen Rubio und geplante US-Tech-Zone auf den Philippinen
Regierung erwägt Ausnahmen von der Schuldenbremse für weitere Ukraine-Hilfen