Während Baerbocks Visa-Affäre: Taliban erklären Pässe aus vielen Konsulaten in Europa für ungültig
Wie am Dienstag das afghanische Außenministerium bekannt gab, haben die Taliban sämtliche Pässe, die von der früheren afghanischen Regierung ausgestellt wurden, für ungültig erklärt und die konsularischen Dienstleistungen stark eingeschränkt. Afghanische Staatsangehörige im Ausland sind nun auf eine begrenzte Anzahl von Konsulaten angewiesen, darunter eines in München, was die Erneuerung von Reisedokumenten erheblich erschweren könnte.
Dies geschieht mitten in der Visa-Affäre um Annalena Baerbocks Ministerium, in der die Bundespolizei und Staatsanwaltschaften Berlin und Cottbus gegen Mitarbeiter des Auswärtigen Amts ermitteln. Der Verdacht lautet, dass unvollständige oder gefälschte Dokumente bei der Einreise nach Deutschland genehmigt wurden. Während das Auswärtige Amt auf eine geringe Anzahl von Einzelfällen verweist, bestätigen Ermittler eine umfassende Überprüfung Hunderter Einreisevorgänge.
Diese Situation könnte zu zusätzlichen Herausforderungen bei der Identitätsprüfung und der Einhaltung der Visabestimmungen führen, insbesondere bei der Rückführung und Überwachung von Personen ohne gültige Dokumente.
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