Gebiet Wolgograd: Über hundert Verletzte beim Zusammenstoß von Passagierzug und Lkw
Am Montag ereignete sich im südlichen Gebiet Wolgograd ein schweres Zugunglück. Die Lokomotive mit insgesamt 20 Passagierwaggons stieß mit einem Lastwagen zusammen, dessen Fahrer trotz eines Warnsignals vor dem herannahenden Zug auf den Übergang gefahren sein soll. Der Zug fuhr mit einer Geschwindigkeit von 65 Kilometern pro Stunde. Der Lokführer habe die Notbremse betätigt, aber die Kollision sei unvermeidlich gewesen, fügte die Behörde hinzu.
Infolge der Kollision entgleisten neun Waggons; der Lkw wurde schwer beschädigt – die Kabine trennte sich vom Restfahrzeug ab. Insgesamt wurden 30 Menschen, darunter 15 Kinder, ins Krankenhaus gebracht, schreiben lokale Medien. Etwa 140 Passagiere erlitten Schürfwunden und Prellungen. Todesopfer wurden bislang nicht gemeldet. Der 43-jährige Lkw-Fahrer überlebte, soll aber schwere Verletzungen an Kopf und Beinen erlitten haben. Auch eine Passagierin schwebt in Lebensgefahr. Eine strafrechtliche Untersuchung des Vorfalls wurde eingeleitet.
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